Baustellenbewachung Kosten: Wovon hängen die Preise ab?

Was kostet eine Baustellenbewachung? Erfahren Sie, welche Faktoren den Preis beeinflussen – von Größe, Einsatzzeiten und Personal bis zum Risiko.

1/24/20262 min read

Baustellenbewachung Kosten: Wovon hängen die Preise wirklich ab?

Baustellen sind besonders anfällig für Diebstahl, Vandalismus und unbefugtes Betreten. Entsprechend häufig stellt sich die Frage: Was kostet eine Baustellenbewachung – und warum unterscheiden sich Angebote so stark?
In diesem Artikel erklären wir neutral und verständlich, welche Faktoren die Kosten beeinflussen und warum eine pauschale Preisangabe kaum möglich ist.

Warum ist Baustellenbewachung überhaupt notwendig?

Auf Baustellen befinden sich oft:

  • teure Maschinen und Werkzeuge

  • Baumaterial mit hohem Wiederverkaufswert

  • sensible Technik und Installationen

Unbewachte Baustellen verursachen nicht nur Sachschäden, sondern auch:

  • Bauverzögerungen

  • zusätzliche Kosten

  • Probleme mit Versicherungen

Baustellenbewachung dient daher vor allem der Prävention.

Gibt es feste Preise für Baustellenbewachung?

Nein. Die Kosten werden individuell kalkuliert, da jede Baustelle andere Anforderungen hat.
Ein kleines Wohnbauprojekt unterscheidet sich deutlich von einer Großbaustelle mit mehreren Zugängen und Nachtbetrieb.

Zentrale Kostenfaktoren bei der Baustellenbewachung

1. Größe und Lage der Baustelle

Je größer und unübersichtlicher eine Baustelle ist, desto höher ist der Sicherungsaufwand.
Auch die Lage spielt eine Rolle:

  • innerstädtische Baustellen

  • abgelegene oder schlecht beleuchtete Bereiche

  • bekannte Risikozonen

2. Art der Bewachung

Die Kosten hängen stark davon ab, wie bewacht wird:

  • feste Wachposten

  • Streifen- oder Revierdienste

  • Nachtbewachung

  • kombinierte Lösungen

Feste Posten sind in der Regel kostenintensiver als mobile Kontrollen.

3. Einsatzzeiten

Ein entscheidender Faktor sind die Zeiten:

  • nur nachts

  • 24/7-Bewachung

  • Wochenenden

  • Feiertage

Nachts sowie an Sonn- und Feiertagen fallen häufig Zuschläge an, die den Preis beeinflussen.

4. Anzahl der eingesetzten Sicherheitskräfte

Abhängig von:

  • Anzahl der Zugänge

  • Baustellenfläche

  • Sicherheitskonzept

kann ein einzelner Mitarbeiter ausreichen – oder es werden mehrere Kräfte gleichzeitig benötigt.

5. Risiko und Schadenspotenzial

Je höher das Risiko, desto höher der Sicherungsbedarf:

  • wertvolle Maschinen

  • Kupfer, Kabel, Technik

  • wiederholte Diebstähle in der Vergangenheit

Ein höheres Schadenspotenzial führt zu intensiverer Bewachung und damit höheren Kosten.

6. Dauer der Baustelle

Kurzfristige Einsätze (z. B. wenige Tage) unterscheiden sich preislich von:

  • mehrwöchigen

  • mehrmonatigen

  • langfristigen Bewachungen

Langfristige Einsätze können oft effizienter geplant werden, was sich positiv auf die Kostenstruktur auswirken kann.

7. Zusätzliche Anforderungen

Je nach Baustelle können zusätzliche Leistungen notwendig sein:

  • Zutrittskontrollen

  • Dokumentation und Schichtprotokolle

  • Zusammenarbeit mit Bauleitung

  • besondere Meldewege

Diese Leistungen fließen in die Kalkulation ein.

Warum ein individuelles Sicherheitskonzept sinnvoll ist

Ein auf die Baustelle zugeschnittenes Konzept sorgt dafür, dass:

  • Risiken realistisch eingeschätzt werden

  • keine unnötigen Leistungen bezahlt werden

  • Versicherungsvorgaben eingehalten werden

Standardlösungen sind bei Baustellen oft unzureichend oder unwirtschaftlich.

Fazit

Die Kosten für Baustellenbewachung hängen von Größe, Lage, Einsatzzeiten, Personalbedarf und Risiko ab. Seriöse Anbieter kalkulieren individuell und bedarfsorientiert statt mit pauschalen Preisen. Wer frühzeitig plant, kann Sicherheitsrisiken minimieren und langfristig Kosten vermeiden.