Digitales Wachbuch im Sicherheitsdienst – Kontrollen und Vorfälle lückenlos dokumentieren

Ein digitales Wachbuch macht Kontrollgänge, Schichtübergaben, Störungsmeldungen und sicherheitsrelevante Ereignisse transparent und nachvollziehbar. WachPro Security dokumentiert Sicherheitsleistungen elektronisch und ermöglicht Auftraggebern in Aachen und Nordrhein-Westfalen eine strukturierte Auswertung von Kontrollzeiten, Maßnahmen, Schäden und besonderen Vorfällen.

6/12/20269 min read

Digitales Wachbuch im Sicherheitsdienst – Kontrollen und Vorfälle lückenlos dokumentieren

Eine zuverlässige Bewachung besteht nicht nur aus sichtbarer Präsenz und Kontrollgängen. Für Auftraggeber ist ebenso wichtig zu wissen, wann eine Kontrolle stattgefunden hat, welche Auffälligkeiten festgestellt wurden und welche Maßnahmen der Sicherheitsdienst eingeleitet hat.

Ein handschriftliches Wachbuch kann diese Informationen grundsätzlich erfassen. Es ist jedoch häufig schwer lesbar, nur am Objekt verfügbar und nicht unmittelbar auswertbar. Ein digitales Wachbuch ermöglicht dagegen eine strukturierte, zeitnahe und nachvollziehbare Dokumentation.

WachPro Security nutzt elektronische Dokumentationsmöglichkeiten, um Kontrollgänge, Schichtübergaben und besondere Ereignisse übersichtlich festzuhalten. Der Umfang wird an den jeweiligen Auftrag und die Anforderungen des Kunden angepasst.

Was ist ein digitales Wachbuch?

Ein digitales Wachbuch ist ein elektronisches System zur Dokumentation des Sicherheitsdienstes. Sicherheitsmitarbeiter tragen darin während oder nach ihrer Schicht alle relevanten Informationen ein.

Dokumentiert werden können:

  • Dienstbeginn und Dienstende,

  • Name oder Kennnummer des Mitarbeiters,

  • durchgeführte Kontrollgänge,

  • Öffnungs- und Schließdienste,

  • Schlüsselübergaben,

  • Besucher und Lieferanten,

  • technische Störungen,

  • festgestellte Schäden,

  • besondere Vorkommnisse,

  • Alarmmeldungen,

  • eingeleitete Maßnahmen,

  • Schichtübergaben.

Die Einträge können abhängig vom System über ein Mobiltelefon, ein tragbares Kontrollgerät, eine Tafelrechner-Anwendung oder einen Arbeitsplatzrechner erfolgen.

Unterschied zum handschriftlichen Wachbuch

Ein traditionelles Wachbuch wird in Papierform am Objekt geführt. Diese Form kann weiterhin sinnvoll sein, besitzt jedoch einige Einschränkungen.

Mögliche Nachteile sind:

  • unleserliche Handschrift,

  • nachträgliche Ergänzungen ohne eindeutige Kennzeichnung,

  • fehlende einheitliche Struktur,

  • schwierige Suche nach älteren Vorfällen,

  • aufwendige Auswertung,

  • Verlust oder Beschädigung,

  • verzögerte Weitergabe wichtiger Informationen,

  • fehlender Zugriff für berechtigte Verantwortliche außerhalb des Objekts.

Ein digitales Wachbuch kann Einträge nach Datum, Uhrzeit, Objekt und Ereignisart ordnen. Dadurch lassen sich Informationen schneller finden und auswerten.

Transparenz für den Auftraggeber

Ein digitales Wachbuch ermöglicht dem Auftraggeber einen besseren Überblick über die erbrachten Sicherheitsleistungen.

Je nach Vereinbarung kann der Kunde Informationen erhalten zu:

  • Anzahl der Kontrollgänge,

  • Uhrzeit der Kontrollen,

  • kontrollierten Bereichen,

  • aufgetretenen Störungen,

  • offenen Aufgaben,

  • gemeldeten Schäden,

  • Alarmbearbeitungen,

  • durchgeführten Schließdiensten,

  • besonderen Vorkommnissen.

Der Zugriff muss auf berechtigte Personen beschränkt bleiben. Nicht jeder Mitarbeiter des Auftraggebers benötigt Einsicht in sämtliche Berichte.

Dienstbeginn und Schichtübernahme dokumentieren

Zu Beginn einer Schicht übernimmt der Sicherheitsmitarbeiter das Objekt, die Ausrüstung und offene Aufgaben von seinem Vorgänger oder einem verantwortlichen Ansprechpartner.

Eine digitale Schichtübernahme kann enthalten:

  • Zeitpunkt der Dienstübernahme,

  • anwesender Mitarbeiter,

  • übernommene Schlüssel,

  • Zustand der Funkgeräte,

  • offene technische Störungen,

  • besondere Anweisungen,

  • erwartete Besucher oder Lieferungen,

  • gesperrte Bereiche,

  • noch nicht abgeschlossene Ereignisse.

Eine klare Übergabe verhindert, dass wichtige Informationen zwischen zwei Schichten verloren gehen.

Schichtübergabe am Dienstende

Am Ende des Dienstes müssen offene Aufgaben an den nächsten Mitarbeiter weitergegeben werden.

Dazu können gehören:

  • noch anwesende Fremdfirmen,

  • nicht abgeschlossene Reparaturen,

  • beschädigte Türen oder Tore,

  • ausgegebene Schlüssel,

  • ausgefallene Kameras,

  • offene Alarmmeldungen,

  • besondere Besucher,

  • zusätzliche Kontrollanweisungen.

Der nachfolgende Mitarbeiter bestätigt die Übernahme. Dadurch ist nachvollziehbar, welche Informationen weitergegeben wurden.

Dokumentation von Kontrollgängen

Regelmäßige Kontrollgänge gehören zu den wichtigsten Aufgaben im Objekt- und Revierdienst. Ein digitales Wachbuch kann mit einem elektronischen Kontrollsystem verbunden werden.

An festgelegten Stellen befinden sich Kontrollpunkte. Der Sicherheitsmitarbeiter bestätigt diese während des Rundgangs mit einem Kontrollgerät oder Mobiltelefon.

Erfasst werden können:

  • Kontrollpunkt,

  • Datum und Uhrzeit,

  • Name oder Kennnummer,

  • Kontrollrichtung,

  • besondere Feststellung,

  • Foto eines Schadens,

  • eingeleitete Maßnahme.

Die elektronische Erfassung zeigt, dass der Mitarbeiter den jeweiligen Kontrollpunkt erreicht hat. Sie ersetzt jedoch keine aufmerksame Prüfung des gesamten Bereichs.

Kontrollpunkte sinnvoll festlegen

Nicht jede Tür und nicht jeder Raum benötigt einen elektronischen Kontrollpunkt. Zu viele Kontrollpunkte können einen Rundgang unnötig verlängern, ohne die Sicherheit tatsächlich zu verbessern.

Sinnvolle Kontrollpunkte befinden sich beispielsweise an:

  • Haupt- und Nebeneingängen,

  • besonders gefährdeten Toren,

  • Technikräumen,

  • Brandmeldezentralen,

  • Serverräumen,

  • Notausgängen,

  • Lagerbereichen,

  • Maschinenhallen,

  • Feuerwehrzufahrten,

  • Außen- und Zaunbereichen.

Die Auswahl erfolgt nach einer Objektbegehung und Risikoanalyse.

Zeitgenaue Erfassung

Digitale Einträge werden mit einem Zeitstempel versehen. Dadurch ist erkennbar, wann ein Ereignis dokumentiert oder ein Kontrollpunkt erfasst wurde.

Das ermöglicht eine genauere Prüfung von Fragen wie:

  • Wann wurde die Tür zuletzt kontrolliert?

  • Zu welcher Zeit fiel die Beleuchtung aus?

  • Wann wurde der technische Bereitschaftsdienst informiert?

  • Wie lange dauerte eine Alarmbearbeitung?

  • Wann wurde ein Schlüssel ausgegeben?

  • Wann verließ ein Lieferant das Gelände?

Die Zeitangabe sollte automatisch durch das System erzeugt werden, damit nachträgliche Abweichungen erkennbar bleiben.

Dokumentation sicherheitsrelevanter Vorfälle

Bei einem besonderen Ereignis reicht ein kurzer allgemeiner Eintrag häufig nicht aus. Der Bericht muss den Ablauf sachlich und nachvollziehbar beschreiben.

Ein digitaler Ereignisbericht kann enthalten:

  • Datum und Uhrzeit,

  • genauer Ort,

  • Art des Vorfalls,

  • beteiligte Personen,

  • objektiv wahrgenommenes Verhalten,

  • erkennbare Schäden,

  • Namen möglicher Zeugen,

  • eingeleitete Maßnahmen,

  • verständigte Ansprechpartner,

  • Einsatz von Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst,

  • Zeitpunkt des Einsatzendes.

Persönliche Meinungen, Vermutungen und diskriminierende Formulierungen gehören nicht in einen professionellen Bericht.

Fotodokumentation von Schäden

Fotos können dabei helfen, einen Schaden oder eine Gefahrenstelle eindeutig zu dokumentieren.

Mögliche Beispiele sind:

  • beschädigte Türen,

  • aufgebrochene Schlösser,

  • defekte Zaunelemente,

  • blockierte Fluchtwege,

  • Wasserschäden,

  • umgestürzte Gegenstände,

  • beschädigte Beleuchtung,

  • Einbruchsspuren.

Fotos dürfen nur aufgenommen werden, wenn sie für die dienstliche Dokumentation erforderlich sind. Unbeteiligte Personen, Kennzeichen, Bildschirme oder vertrauliche Unterlagen sollten nicht unnötig erfasst werden.

Die Aufnahmen werden über das vorgesehene System gespeichert und nicht auf privaten Geräten behalten oder weitergegeben.

Meldung technischer Störungen

Ein Sicherheitsmitarbeiter führt keine fachlichen Reparaturen durch, kann technische Störungen aber erkennen und weiterleiten.

Im digitalen Wachbuch können beispielsweise erfasst werden:

  • ausgefallene Beleuchtung,

  • Störung einer Alarmanlage,

  • defekte Schranke,

  • offenes Tor,

  • Ausfall eines Aufzugs,

  • beschädigte Kamera,

  • Störung an Heizungs- oder Kühlanlagen,

  • Wasseraustritt,

  • Ausfall eines Zugangssystems.

Der Eintrag sollte außerdem dokumentieren, wer informiert wurde und ob die Störung weiterhin besteht.

Aufgaben und Mängel nachverfolgen

Ein Vorteil digitaler Systeme ist die Möglichkeit, aus einer Feststellung eine offene Aufgabe zu erstellen.

Beispiel:

  1. Der Sicherheitsmitarbeiter stellt eine defekte Außenleuchte fest.

  2. Der Mangel wird mit Standort und Foto erfasst.

  3. Die zuständige technische Stelle wird informiert.

  4. Der Vorgang bleibt als offen gekennzeichnet.

  5. Nach der Reparatur wird der Abschluss dokumentiert.

Dadurch gehen Mängel nicht zwischen Schichten oder Abteilungen verloren.

Schlüsselverwaltung im digitalen Wachbuch

Schlüssel, Zugangskarten und elektronische Medien können über eine digitale Ausgabeübersicht verwaltet werden.

Dokumentiert werden können:

  • ausgegebener Schlüssel,

  • Name der berechtigten Person,

  • Zeitpunkt der Ausgabe,

  • Grund der Entnahme,

  • erwartete Rückgabe,

  • tatsächliche Rückgabe,

  • festgestellte Beschädigungen,

  • Verlustmeldung.

Besonders wichtige Schlüssel benötigen gegebenenfalls eine zusätzliche Freigabe. Generalschlüssel dürfen nur an einen eng begrenzten Personenkreis ausgegeben werden.

Besucher- und Lieferantendokumentation

Ein digitales Wachbuch kann auch mit einer Besucheranmeldung verbunden werden.

Mögliche Angaben sind:

  • Name des Besuchers,

  • Unternehmen,

  • besuchte Person oder Abteilung,

  • Zeitpunkt des Betretens,

  • ausgegebener Besucherausweis,

  • Fahrzeugkennzeichen, falls erforderlich,

  • Zeitpunkt des Verlassens,

  • Rückgabe des Ausweises.

Es dürfen nur Daten erhoben werden, die für die Zugangskontrolle erforderlich und rechtlich zulässig sind. Besucherdaten dürfen nicht unbegrenzt gespeichert werden.

Dokumentation von Öffnungs- und Schließdiensten

Bei einem Schließdienst muss nachvollziehbar sein, wann das Gebäude kontrolliert und gesichert wurde.

Dokumentiert werden können:

  • Beginn der Abschlusskontrolle,

  • überprüfte Türen und Fenster,

  • noch anwesende Personen,

  • ausgeschaltete Geräte nach Anweisung,

  • Aktivierung der Alarmanlage,

  • festgestellte Schäden,

  • Zeitpunkt des Verlassens,

  • sichere Übergabe des Schlüssels.

Wurde ein Bereich nicht kontrolliert, muss dies deutlich vermerkt und begründet werden.

Alarmmeldungen und Interventionen

Bei einer Alarmverfolgung kann der gesamte Ablauf im digitalen Wachbuch festgehalten werden.

Dazu gehören:

  • Zeitpunkt der Alarmmeldung,

  • Alarmart,

  • beauftragte Interventionskraft,

  • Abfahrtszeit,

  • Ankunft am Objekt,

  • Ergebnis der Außenkontrolle,

  • erkennbare Einbruchsspuren,

  • verständigte Ansprechpartner,

  • Einsatz von Polizei oder Feuerwehr,

  • zusätzliche Sicherungsmaßnahmen,

  • Zeitpunkt des Einsatzendes.

Diese Dokumentation ermöglicht eine spätere Prüfung der Reaktions- und Bearbeitungszeiten.

Sofortmeldungen bei wichtigen Ereignissen

Nicht jeder Vorfall darf bis zum Schichtende warten. Bei dringenden Ereignissen muss der Auftraggeber oder eine zuständige Bereitschaft sofort informiert werden.

Mögliche Sofortmeldungen betreffen:

  • Einbruchsspuren,

  • Brand oder Rauchentwicklung,

  • Wasserschaden,

  • Stromausfall,

  • schwere technische Störung,

  • Personenschaden,

  • Gewalt oder Bedrohung,

  • Verlust eines Generalschlüssels,

  • vollständigen Ausfall der Alarmanlage.

Ein digitales System kann eine Meldung an festgelegte Empfänger senden. Die persönliche oder telefonische Alarmierung wird dadurch jedoch nicht ersetzt, wenn eine sofortige Reaktion notwendig ist.

Einheitliche Berichtsformulare

Digitale Vorlagen helfen dabei, dass alle Sicherheitsmitarbeiter dieselben notwendigen Angaben erfassen.

Je nach Ereignis können unterschiedliche Formulare verwendet werden:

  • allgemeiner Wachbericht,

  • Schadensmeldung,

  • Unfallbericht,

  • Alarmbericht,

  • Schlüsselverlust,

  • Besucherereignis,

  • technische Störung,

  • Übergabebericht,

  • Bericht über eine Ruhestörung,

  • Bericht über einen Polizeieinsatz.

Pflichtfelder verhindern, dass wichtige Angaben wie Uhrzeit, Ort oder Maßnahme vergessen werden.

Weniger Missverständnisse bei der Kommunikation

Mündliche Informationen können vergessen oder unterschiedlich verstanden werden. Ein digitaler Eintrag schafft eine einheitliche Grundlage für Sicherheitsdienst, Auftraggeber und technische Abteilungen.

Das ist besonders wichtig bei:

  • mehreren Schichten,

  • wechselndem Personal,

  • großen Objekten,

  • verschiedenen Ansprechpartnern,

  • externen Technikfirmen,

  • länger andauernden Störungen,

  • mehreren Standorten.

Trotzdem darf das Wachbuch nicht mit unwichtigen Meldungen überfüllt werden. Relevante Informationen müssen schnell erkennbar bleiben.

Auswertung wiederkehrender Vorfälle

Werden Ereignisse einheitlich erfasst, können wiederkehrende Probleme sichtbar werden.

Eine Auswertung kann beispielsweise zeigen:

  • an welchem Tor häufig Störungen auftreten,

  • zu welchen Zeiten unbefugte Zutrittsversuche stattfinden,

  • wo Beleuchtungen regelmäßig ausfallen,

  • welche Notausgänge wiederholt blockiert werden,

  • wie häufig Fehlalarme auftreten,

  • in welchem Bereich Sachbeschädigungen festgestellt werden,

  • welche Kontrollstrecken angepasst werden sollten.

Diese Erkenntnisse können genutzt werden, um technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen zu verbessern.

Datenschutz beim digitalen Wachbuch

Ein digitales Wachbuch kann personenbezogene Daten enthalten. Dazu gehören Namen, Kennzeichen, Besuchszeiten, Personenbeschreibungen und Angaben zu Vorfällen.

Deshalb müssen klare Datenschutzregeln gelten.

Wichtige Maßnahmen sind:

  • Zugriff nur für berechtigte Personen,

  • individuelle Benutzerkonten,

  • sichere Passwörter,

  • geschützte Datenübertragung,

  • festgelegte Speicher- und Löschfristen,

  • Protokollierung von Zugriffen,

  • klare Regeln für Fotoaufnahmen,

  • keine Speicherung auf privaten Geräten,

  • gesicherte Datensicherung.

Es dürfen nur Daten erfasst werden, die für den Auftrag und die Dokumentation erforderlich sind.

Rollen und Zugriffsrechte

Nicht jeder Nutzer benötigt Zugriff auf alle Funktionen und Berichte.

Mögliche Berechtigungsstufen sind:

  • Sicherheitsmitarbeiter erstellt Einträge,

  • Schichtleiter prüft Berichte,

  • Einsatzleitung wertet Ereignisse aus,

  • Auftraggeber sieht freigegebene Objektberichte,

  • technische Abteilung erhält Mängelmeldungen,

  • Datenschutzverantwortliche prüfen besondere Vorgänge.

Die Berechtigungen sollten regelmäßig kontrolliert und nach Personalwechseln unverzüglich angepasst werden.

Schutz vertraulicher Objektinformationen

Wachberichte können Informationen über Sicherheitslücken, Kontrollzeiten, Zugangssysteme und technische Störungen enthalten. Diese Daten dürfen nicht in die Hände unberechtigter Personen gelangen.

Besonders schutzbedürftig sind:

  • Alarmcodes,

  • Schlüsselnummern,

  • Kamerapositionen,

  • Schwachstellen,

  • detaillierte Gebäudepläne,

  • Kontrollmuster,

  • interne Telefonnummern,

  • personenbezogene Daten.

Zugangsdaten und Alarmcodes sollten nicht unnötig im allgemeinen Bericht erscheinen. Dafür sind gesonderte und besonders geschützte Unterlagen besser geeignet.

Nutzung bei fehlender Netzverbindung

Auf Baustellen, in Kellern oder abgelegenen Anlagen kann die mobile Datenverbindung ausfallen. Ein geeignetes System sollte Einträge möglichst zwischenspeichern und später sicher übertragen können.

Für einen vollständigen Ausfall muss eine Ersatzlösung bestehen, beispielsweise:

  • vorübergehende schriftliche Dokumentation,

  • telefonische Sofortmeldung,

  • Funkverbindung,

  • nachträgliche Übertragung mit eindeutiger Kennzeichnung,

  • örtlich gespeicherte Notfallformulare.

Dringende Alarmmeldungen dürfen nicht allein von einer Anwendung oder Internetverbindung abhängig sein.

Ausfall des digitalen Systems

Auch ein digitales Wachbuch kann technisch ausfallen. Deshalb benötigt jeder Auftrag eine Rückfallebene.

Die Dienstanweisung sollte regeln:

  • wer die Störung meldet,

  • wie Kontrollen weiter dokumentiert werden,

  • welche Ersatzformulare verwendet werden,

  • wie dringende Meldungen weitergegeben werden,

  • wie Daten später übernommen werden,

  • wie doppelte oder fehlende Einträge vermieden werden.

Der Sicherheitsdienst muss seine Aufgaben auch bei einem technischen Ausfall weiterführen können.

Einweisung der Sicherheitsmitarbeiter

Ein digitales System ist nur zuverlässig, wenn die Mitarbeiter es korrekt bedienen können.

Die Einweisung sollte umfassen:

  • Anmeldung und Benutzerkonto,

  • Erfassung eines Kontrollpunkts,

  • Erstellung eines Ereignisberichts,

  • Aufnahme dienstlich erforderlicher Fotos,

  • Versand einer Sofortmeldung,

  • Umgang mit technischen Störungen,

  • Datenschutz,

  • Verhalten bei Geräteverlust.

Die Bedienung sollte regelmäßig überprüft werden. Fehlerhafte oder unvollständige Berichte müssen besprochen und verbessert werden.

Das digitale Wachbuch ersetzt keine Aufmerksamkeit

Ein elektronisch bestätigter Kontrollpunkt beweist lediglich, dass das Gerät an dieser Stelle erfasst wurde. Er beweist nicht automatisch, dass der gesamte Bereich gründlich kontrolliert wurde.

Deshalb müssen Sicherheitsmitarbeiter:

  • die Umgebung aufmerksam beobachten,

  • Veränderungen erkennen,

  • Türen und Tore nach Anweisung prüfen,

  • Geräusche und Gerüche beachten,

  • Gefahrenstellen melden,

  • nicht nur möglichst schnell Kontrollpunkte erfassen.

Technik unterstützt die Sicherheitsarbeit, ersetzt aber weder Ausbildung noch Verantwortungsbewusstsein.

Einsatzbereiche eines digitalen Wachbuchs

Ein digitales Wachbuch kann bei unterschiedlichen Sicherheitsleistungen eingesetzt werden:

  • Objektschutz,

  • Werkschutz,

  • Baustellenbewachung,

  • Revierdienst,

  • Schließdienst,

  • Brandwache,

  • Hotelsicherheitsdienst,

  • Klinikbewachung,

  • Behördenbewachung,

  • Logistikschutz,

  • Schutz kritischer Infrastrukturen,

  • Veranstaltungsschutz,

  • Alarmverfolgung.

Die Formulare und Kontrollpunkte werden an den jeweiligen Einsatz angepasst.

Vorteile für Unternehmen mit mehreren Standorten

Unternehmen mit mehreren Filialen, Baustellen oder Betriebsstätten benötigen einen einheitlichen Überblick.

Ein digitales System kann Berichte nach folgenden Merkmalen ordnen:

  • Standort,

  • Zeitraum,

  • Ereignisart,

  • Schicht,

  • Mitarbeiter,

  • Kontrollpunkt,

  • Bearbeitungsstatus.

Dadurch lassen sich Leistungen verschiedener Standorte vergleichen und offene Sicherheitsmängel zentral verfolgen.

Individuelle Einrichtung für jedes Objekt

Ein digitales Wachbuch sollte nicht für jedes Objekt identisch eingerichtet werden. Ein Hotel benötigt andere Einträge als eine Baustelle oder ein Energieanlagenstandort.

Vor Einsatzbeginn werden daher festgelegt:

  • Kontrollbereiche,

  • Kontrollpunkte,

  • Berichtsarten,

  • Pflichtangaben,

  • Sofortmeldungen,

  • Empfänger,

  • Zugriffsrechte,

  • Aufbewahrungsfristen,

  • Schichtübergaben,

  • technische Ersatzverfahren.

Eine klare Struktur erleichtert den Mitarbeitern die Dokumentation und liefert dem Auftraggeber genau die Informationen, die er benötigt.

Kosten eines digitalen Wachbuchs

Die Kosten hängen vom eingesetzten System und dem gewünschten Umfang ab.

Mögliche Kostenfaktoren sind:

  • Anzahl der Standorte,

  • Anzahl der Benutzer,

  • benötigte Mobilgeräte,

  • Zahl der Kontrollpunkte,

  • Einrichtung objektbezogener Formulare,

  • Kundenzugänge,

  • Datenspeicherung,

  • Auswertungen,

  • technische Betreuung,

  • Verbindung mit weiteren Sicherheitssystemen.

Bei einer laufenden Sicherheitsdienstleistung kann die Dokumentation abhängig vom Angebot bereits Bestandteil der vereinbarten Leistung sein.

Digitale Sicherheitsdokumentation in Aachen und NRW

WachPro Security bietet dokumentierte Sicherheitsleistungen für Unternehmen und Einrichtungen in verschiedenen Regionen Nordrhein-Westfalens an.

Mögliche Einsatzorte sind:

  • Aachen,

  • Würselen,

  • Eschweiler,

  • Stolberg,

  • Alsdorf,

  • Herzogenrath,

  • Geilenkirchen,

  • Heinsberg,

  • Hückelhoven,

  • Düren,

  • Jülich,

  • Mönchengladbach,

  • Düsseldorf,

  • Köln,

  • Bonn und weitere Orte in NRW.

Der Dokumentationsumfang wird individuell an Objekt, Kontrollaufgaben und Informationsbedarf angepasst.

WachPro Security kontaktieren

Sie möchten Kontrollgänge, Schließdienste, Alarmbearbeitungen und Sicherheitsvorfälle transparent dokumentieren lassen? WachPro Security erstellt ein objektbezogenes Sicherheits- und Dokumentationskonzept für Ihr Unternehmen.

Telefon: 0151 56856098

E-Mail: info@wachprosecurity.de

Internetseite: www.wachprosecurity.de

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein digitales Wachbuch?

Ein digitales Wachbuch ist ein elektronisches System zur Erfassung von Kontrollgängen, Schichtübergaben, Störungen und sicherheitsrelevanten Ereignissen.

Kann der Auftraggeber die Berichte einsehen?

Abhängig von der Vereinbarung kann der Auftraggeber Zugriff auf freigegebene Berichte, Kontrollnachweise und Auswertungen erhalten.

Können Kontrollgänge elektronisch nachgewiesen werden?

Ja. Festgelegte Kontrollpunkte können mit Datum, Uhrzeit und Mitarbeiterkennung elektronisch erfasst werden.

Dürfen Fotos in einem digitalen Wachbuch gespeichert werden?

Ja, wenn die Fotos für die dienstliche Dokumentation erforderlich sind und datenschutzgerecht verarbeitet werden. Unbeteiligte Personen und vertrauliche Informationen sollen nicht unnötig aufgenommen werden.

Was geschieht bei einem Ausfall des Systems?

Für technische Ausfälle wird ein Ersatzverfahren festgelegt. Dringende Meldungen werden telefonisch oder über andere verfügbare Kommunikationsmittel weitergegeben.

Werden Besucherdaten unbegrenzt gespeichert?

Nein. Für personenbezogene Daten müssen angemessene und rechtlich zulässige Speicher- und Löschfristen festgelegt werden.

Ersetzt das System den Sicherheitsmitarbeiter?

Nein. Das digitale Wachbuch unterstützt die Dokumentation. Aufmerksamkeit, Erfahrung und richtiges Handeln bleiben Aufgaben des Sicherheitsmitarbeiters.

Kann das digitale Wachbuch an verschiedene Objekte angepasst werden?

Ja. Kontrollpunkte, Formulare, Meldungen und Zugriffsrechte werden entsprechend den Anforderungen des jeweiligen Objekts eingerichtet.

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