Kameratürme vs. Nachtwachen – welche Lösung spart auf Baustellen wirklich Geld?

Die klassische Frage: Mensch oder Technik?

1/19/20262 min read

Viele Bauherren und Projektleiter stehen vor derselben Entscheidung:
Soll die Baustelle nachts durch Wachpersonal gesichert werden – oder durch Kameratürme mit Videoüberwachung?

Beide Lösungen haben ihre Berechtigung. Der entscheidende Punkt ist jedoch nicht das Bauchgefühl, sondern Kosten, Wirksamkeit und tatsächlicher Bedarf.

Im Rahmen einer professionellen Baustellenbewachung entscheidet diese Wahl oft über mehrere tausend Euro Unterschied – pro Monat.

Nachtwachen: hohe Präsenz, hohe laufende Kosten

Nachtwachen bieten sichtbare Präsenz und direkte Ansprechbarkeit. Gleichzeitig sind sie die kostenintensivste Form der Baustellensicherung.

Typische Kostenfaktoren bei Nachtwachen:

Stundenlohn inklusive Nacht-, Wochenend- und Feiertagszuschläge
Durchgehende Einsatzzeiten über viele Stunden
Pausen, Krankheitsausfälle und Schichtwechsel
Begrenzter Sichtbereich einer einzelnen Person

Bei längeren Bauprojekten summieren sich diese Kosten schnell – ohne dass die gesamte Baustelle gleichzeitig überwacht werden kann.

Kameratürme: dauerhafte Kontrolle mit planbaren Kosten

Kameratürme arbeiten rund um die Uhr, ohne Pausen oder Ausfälle. Sie überwachen große Flächen gleichzeitig und erkennen unbefugte Bewegungen zuverlässig – besonders außerhalb der Arbeitszeiten.

Typische Vorteile von Kameratürmen:

24/7-Überwachung ohne Unterbrechung
Überblick über große Baustellenbereiche
Abschreckende Wirkung durch sichtbare Technik
Gleichbleibende, planbare Kosten
Flexibler Einsatz je nach Bauphase

Wichtig dabei:
Kameratürme ersetzen nicht pauschal Menschen – sie ersetzen unnötige Dauerpräsenz.

Der größte Kostenfehler: die falsche Lösung pauschal einsetzen

Ein häufiger Fehler ist, eine Lösung für alle Baustellen gleich anzuwenden:

Zu kleine Baustelle mit Nachtwache → unnötig teuer
Große Baustelle ohne Technik → unübersichtlich und riskant
Zu viele Kameras → hohe Kosten ohne Mehrwert

Die wirtschaftlichste Lösung ist fast nie „nur Nachtwache“ oder „nur Technik“, sondern eine bedarfsgerechte Entscheidung.

Wann Kameratürme günstiger sind als Nachtwachen

Kameratürme sind in der Regel günstiger bei:

Baustellen ohne Nachtpersonal
Großflächigen Arealen
Neubauten in frühen Bauphasen
Projekten mit begrenztem Budget
Langlaufenden Bauvorhaben

Hier übernehmen Kameratürme die dauerhafte Überwachung – ohne laufende Personalkosten.

Wann Nachtwachen trotzdem sinnvoll sein können

Nachtwachen sind sinnvoll, wenn:

Publikumsverkehr vorhanden ist
Aktive Konfliktsituationen zu erwarten sind
Besonders sensible Bereiche direkt betreut werden müssen

In diesen Fällen empfiehlt sich oft eine Kombination aus Technik und gezieltem Revierdienst statt einer permanenten Nachtwache.

Die wirtschaftlichste Lösung: Kameraüberwachung + Bedarf

Die beste Lösung ist die, die exakt zur Baustelle passt:

Kameratürme für dauerhafte Überwachung
Revierfahrten nur bei Bedarf
Personal nur dort, wo es wirklich notwendig ist

So entstehen keine unnötigen Kosten – und trotzdem ein hohes Sicherheitsniveau.

Moderne Videoüberwachung ermöglicht genau diese flexible Planung.

Unser Ansatz: sparen ohne Sicherheitsverlust

Wir verfolgen keinen Pauschalansatz.
Unser Ziel ist nicht, möglichst viel zu verkaufen – sondern die richtige Lösung.

Das bedeutet für Sie:

Keine überdimensionierten Sicherheitskonzepte
Keine unnötigen Personalkosten
Keine Technik, die nicht genutzt wird
Transparente Kosten und klare Entscheidungen

Fazit: Sparen beginnt mit der richtigen Wahl

Kameratürme sind in vielen Fällen deutlich günstiger als Nachtwachen. Nachtwachen sind dort sinnvoll, wo Technik allein nicht reicht. Wer beides richtig kombiniert, spart Geld und erhöht gleichzeitig die Sicherheit.

Die günstigste Lösung ist nicht die billigste –
sondern die, die wirklich passt.

Unsere Baustellensicherheitslösungen bieten wir u. a. in
Aachen, Köln und Düsseldorf an.