NFC-Kontrollpunkte im Sicherheitsdienst – Kontrollgänge zuverlässig nachweisen

NFC-Kontrollpunkte ermöglichen eine genaue elektronische Dokumentation von Kontrollgängen im Objekt-, Revier- und Werkschutz. WachPro Security plant individuelle Kontrollstrecken, erfasst Kontrollzeiten automatisch und dokumentiert Schäden, Störungen und besondere Ereignisse transparent für Auftraggeber in Aachen und Nordrhein-Westfalen.

6/12/20269 min read

NFC-Kontrollpunkte im Sicherheitsdienst – Kontrollgänge zuverlässig nachweisen

Regelmäßige Kontrollgänge gehören zu den wichtigsten Aufgaben eines Sicherheitsdienstes. Der Mitarbeiter überprüft Türen, Tore, Außenflächen, Technikbereiche, Fluchtwege und andere sensible Bereiche. Für den Auftraggeber muss anschließend nachvollziehbar sein, wann und wo die Kontrolle stattgefunden hat.

NFC-Kontrollpunkte ermöglichen einen elektronischen Nachweis dieser Rundgänge. Der Sicherheitsmitarbeiter hält ein geeignetes Mobiltelefon oder Kontrollgerät an einen fest installierten Kontrollpunkt. Das System erfasst automatisch Ort, Datum, Uhrzeit und zugeordneten Mitarbeiter.

WachPro Security nutzt elektronische Kontrollpunkte als Teil einer transparenten Sicherheitsdokumentation. Die Kontrollstrecken werden für jedes Objekt individuell geplant und an die tatsächlichen Risiken angepasst.

Was bedeutet NFC?

NFC steht für Nahfeldkommunikation. Dabei handelt es sich um eine drahtlose Übertragungstechnik für sehr kurze Entfernungen.

Ein NFC-Kontrollpunkt besteht in der Regel aus einem kleinen elektronischen Informationsträger. Dieser kann an einer Wand, Tür, einem Tor oder einem anderen geeigneten Kontrollbereich angebracht werden.

Der Sicherheitsmitarbeiter hält sein Kontrollgerät unmittelbar an den Punkt. Das System erkennt den Kontrollort und speichert den Zeitpunkt der Erfassung.

Für die Erfassung ist normalerweise keine aufwendige manuelle Eingabe erforderlich.

Wie funktioniert ein NFC-Kontrollpunkt?

Jeder Kontrollpunkt besitzt eine eindeutige Kennung und wird einem bestimmten Bereich des Objekts zugeordnet.

Ein möglicher Ablauf ist:

  1. Der Sicherheitsmitarbeiter beginnt seinen Rundgang.

  2. Er erreicht den vorgesehenen Kontrollbereich.

  3. Er überprüft Türen, Fenster, Technik oder Außenflächen.

  4. Das Kontrollgerät wird an den NFC-Punkt gehalten.

  5. Ort, Datum und Uhrzeit werden automatisch erfasst.

  6. Bei einer Auffälligkeit ergänzt der Mitarbeiter einen Bericht.

  7. Die Daten werden an das Dokumentationssystem übertragen.

  8. Berechtigte Personen können den Kontrollnachweis auswerten.

Der Kontrollpunkt bestätigt, dass das Gerät den festgelegten Ort erreicht hat. Er bestätigt jedoch nicht automatisch, dass der gesamte Bereich gründlich kontrolliert wurde.

Unterschied zwischen NFC-Kontrollpunkt und digitalem Wachbuch

Ein digitales Wachbuch dient der gesamten Dokumentation einer Schicht. Darin werden beispielsweise Übergaben, Besucher, Störungen und besondere Ereignisse erfasst.

NFC-Kontrollpunkte sind dagegen speziell für die örtliche Bestätigung von Kontrollgängen vorgesehen.

Beide Systeme können miteinander verbunden werden:

  • Der NFC-Punkt bestätigt den Kontrollort.

  • Das digitale Wachbuch enthält den vollständigen Schicht- und Ereignisbericht.

  • Fotos und Mängelmeldungen werden dem jeweiligen Kontrollpunkt zugeordnet.

  • Auftraggeber erhalten eine strukturierte Übersicht.

Durch diese Verbindung entsteht ein nachvollziehbares Gesamtbild der Sicherheitsleistung.

Welche Informationen werden erfasst?

Abhängig vom eingesetzten System können folgende Angaben dokumentiert werden:

  • Bezeichnung des Kontrollpunkts,

  • Datum,

  • genaue Uhrzeit,

  • Mitarbeiterkennung,

  • Objekt,

  • Kontrollstrecke,

  • Art der Kontrolle,

  • festgestellte Abweichung,

  • eingeleitete Maßnahme,

  • Foto eines Schadens,

  • zusätzliche Bemerkung.

Personenbezogene und sensible Daten dürfen nur im erforderlichen Umfang erfasst werden.

Vorteile für den Auftraggeber

Elektronische Kontrollpunkte schaffen Transparenz. Der Auftraggeber muss nicht ausschließlich darauf vertrauen, dass ein Rundgang zu einem bestimmten Zeitpunkt stattgefunden hat.

Mögliche Vorteile sind:

  • nachvollziehbare Kontrollzeiten,

  • eindeutige Zuordnung zu Bereichen,

  • schnelle Erkennung ausgelassener Kontrollpunkte,

  • bessere Schichtübergaben,

  • strukturierte Mängelmeldungen,

  • Auswertung wiederkehrender Störungen,

  • weniger unleserliche handschriftliche Berichte,

  • standortübergreifende Übersicht,

  • Nachweis vereinbarter Leistungen.

Der Auftraggeber kann abhängig von der Vereinbarung regelmäßige Berichte oder Zugriff auf freigegebene Auswertungen erhalten.

Planung einer sinnvollen Kontrollstrecke

Kontrollpunkte dürfen nicht wahllos angebracht werden. Eine gute Kontrollstrecke orientiert sich an den tatsächlichen Gefahren des Objekts.

Vor der Einrichtung werden unter anderem geprüft:

  • Grundstücksgröße,

  • Gebäudeaufteilung,

  • Zahl der Ein- und Ausgänge,

  • vorhandene Technikräume,

  • Brand- und Einbruchsgefahren,

  • Flucht- und Rettungswege,

  • besonders wertvolle Bereiche,

  • sichere Laufwege,

  • Beleuchtung,

  • Funk- und Datenverbindung,

  • Dauer eines vollständigen Rundgangs.

Die Strecke muss vollständig, aber praktisch durchführbar sein.

Wo sollten NFC-Kontrollpunkte angebracht werden?

Geeignete Standorte sind Bereiche, die während eines Rundgangs tatsächlich überprüft werden müssen.

Dazu können gehören:

  • Haupteingänge,

  • Nebentüren,

  • Außentore,

  • Zaunabschnitte,

  • Lagerhallen,

  • Technikräume,

  • Serverräume,

  • Brandmeldezentralen,

  • Heizzentralen,

  • Notausgänge,

  • Feuerwehrzufahrten,

  • Tiefgaragen,

  • Baustellencontainer,

  • Maschinenhallen,

  • besonders gefährdete Außenbereiche.

Ein Kontrollpunkt wird so angebracht, dass er erreichbar ist, aber nicht unnötig auffällt oder leicht entfernt werden kann.

Kontrollpunkte an Türen und Toren

Bei Türen und Toren sollte der Kontrollpunkt so platziert werden, dass der Mitarbeiter den Verschluss tatsächlich prüfen muss.

Es ist wenig sinnvoll, einen Kontrollpunkt weit entfernt vom zu kontrollierenden Zugang anzubringen. Der Mitarbeiter könnte ihn sonst erfassen, ohne Tür, Schloss oder Tor vollständig zu überprüfen.

Die Kontrollanweisung kann vorsehen:

  • Sichtprüfung,

  • vorsichtige Verschlussprüfung,

  • Kontrolle sichtbarer Beschädigungen,

  • Prüfung des Türumfelds,

  • Meldung ungewöhnlicher Spuren,

  • Kontrolle des freien Zugangs.

Welche Prüfung erlaubt und erforderlich ist, wird in der Dienstanweisung festgelegt.

Kontrollpunkte an Flucht- und Rettungswegen

Fluchtwege müssen jederzeit nutzbar sein. NFC-Punkte können helfen, regelmäßige Kontrollen dieser Bereiche nachzuweisen.

Geprüft werden können:

  • freie Notausgänge,

  • nicht blockierte Flure,

  • zugängliche Feuerlöscher,

  • funktionsfähig erscheinende Brandschutztüren,

  • freie Treppenhäuser,

  • erkennbare Fluchtwegkennzeichnungen,

  • freie Feuerwehrzufahrten.

Der Sicherheitsmitarbeiter führt keine technische Wartung durch. Erkennbare Mängel werden dokumentiert und weitergeleitet.

NFC-Kontrollpunkte auf Baustellen

Baustellen verändern sich ständig. Zugänge, Materiallager und Kontrollwege können sich innerhalb weniger Tage verlagern.

NFC-Kontrollpunkte können angebracht werden an:

  • Hauptzufahrten,

  • Baucontainern,

  • Materiallagern,

  • Maschinenabstellplätzen,

  • Bauzäunen,

  • Kraftstofflagern,

  • Technikcontainern,

  • temporären Notausgängen.

Die Kontrollstrecke muss regelmäßig angepasst werden. Ein Punkt darf nicht weiter genutzt werden, wenn der Weg dorthin durch Bauarbeiten gefährlich oder gesperrt ist.

Kontrollpunkte in Lager- und Logistikobjekten

Lagerhallen besitzen häufig mehrere Tore, Ladezonen und Nebeneingänge. Dort können NFC-Punkte eine strukturierte Kontrolle unterstützen.

Mögliche Kontrollbereiche sind:

  • Verladetore,

  • Rampen,

  • Wareneingänge,

  • Außentüren,

  • Gefahrstofflager,

  • Kühlbereiche,

  • Technikräume,

  • Fahrzeugzufahrten,

  • Zaunlinien,

  • Anhänger- und Wechselbrückenflächen.

Bei der Planung müssen der laufende Fahrzeugverkehr und betriebliche Sicherheitsregeln berücksichtigt werden.

Einsatz im Werkschutz

Bei Industrie- und Produktionsstandorten können sehr umfangreiche Kontrollstrecken entstehen. NFC-Punkte ermöglichen eine klare Aufteilung nach Bereichen und Schichten.

Erfasst werden können:

  • Produktionshallen,

  • Energieversorgung,

  • technische Nebenräume,

  • Rohstofflager,

  • Fertigwarenlager,

  • Außenanlagen,

  • Mitarbeiterzugänge,

  • Lieferanteneingänge,

  • besonders geschützte Zonen.

Gefährliche Produktionsbereiche dürfen nur betreten werden, wenn der Mitarbeiter entsprechend eingewiesen und ausgerüstet ist.

Einsatz bei Brandwachen

Bei einer Brandwache müssen gefährdete Bereiche in vorgegebenen Abständen kontrolliert werden. Elektronische Kontrollpunkte können diese Rundgänge dokumentieren.

Mögliche Kontrollbereiche sind:

  • ausgefallene Meldergruppen,

  • Technikräume,

  • Flure,

  • Treppenhäuser,

  • Brandabschnitte,

  • Lagerbereiche,

  • besonders brandgefährdete Räume.

Die Anzahl und Lage der Kontrollpunkte richtet sich nach der Brandgefährdung und den Vorgaben des Verantwortlichen.

Ein NFC-System ersetzt weder eine Brandmeldeanlage noch die persönliche Aufmerksamkeit der Brandwache.

Einsatz bei Schließdiensten

Beim Schließdienst muss geprüft werden, ob ein Gebäude ordnungsgemäß gesichert wurde.

Kontrollpunkte können angebracht werden an:

  • Haupteingang,

  • Nebeneingängen,

  • Fenstern in gefährdeten Bereichen,

  • Alarmzentrale,

  • Lagerzugängen,

  • Notausgängen,

  • Garagen,

  • Außentoren.

Der digitale Nachweis kann bestätigen, dass die vorgesehenen Bereiche kontrolliert wurden, bevor der Mitarbeiter das Objekt verlassen hat.

Unregelmäßige Kontrollzeiten

Kontrollgänge sollten nicht immer exakt zur gleichen Uhrzeit stattfinden. Ein leicht erkennbares Muster kann die vorbeugende Wirkung reduzieren.

Das System kann Zeitfenster vorgeben, innerhalb derer die Kontrolle erfolgen muss.

Beispielsweise:

  • Kontrollgang zwischen 22:00 und 23:00 Uhr,

  • weiterer Rundgang zwischen 00:00 und 01:30 Uhr,

  • zusätzliche Kontrolle vor Schichtende.

Die konkrete Uhrzeit kann innerhalb dieses Zeitraums wechseln.

Bei einer Brandwache oder einer behördlich festgelegten Kontrolle müssen vorgeschriebene Intervalle selbstverständlich eingehalten werden.

Meldung ausgelassener Kontrollpunkte

Wird ein Kontrollpunkt nicht innerhalb des vorgesehenen Zeitraums erfasst, kann das System eine Meldung erzeugen.

Ein Kontrollpunkt kann aus unterschiedlichen Gründen fehlen:

  • Bereich war wegen einer Gefahr nicht zugänglich,

  • Mitarbeiter bearbeitete einen Notfall,

  • Kontrollpunkt wurde beschädigt,

  • Gerät war technisch gestört,

  • Weg war gesperrt,

  • Mitarbeiter hat den Punkt versehentlich ausgelassen.

Ein fehlender Punkt muss geprüft und begründet werden. Der Mitarbeiter darf sich nicht in Gefahr begeben, nur um eine elektronische Erfassung zu bestätigen.

Dokumentation von Schäden direkt am Kontrollpunkt

Stellt der Mitarbeiter einen Schaden fest, kann er diesen direkt dem jeweiligen Kontrollbereich zuordnen.

Der Bericht kann enthalten:

  • Art des Schadens,

  • genaue Uhrzeit,

  • Foto,

  • kurze Beschreibung,

  • mögliche Gefährdung,

  • getroffene Sofortmaßnahme,

  • verständigte Person,

  • weiterer Bearbeitungsstatus.

Dadurch ist für den Auftraggeber sofort erkennbar, an welchem Ort das Problem besteht.

Sofortmeldung bei dringenden Ereignissen

Bestimmte Feststellungen dürfen nicht bis zum Abschluss des Rundgangs warten.

Dazu gehören:

  • Einbruchsspuren,

  • Brand oder Rauch,

  • Wasseraustritt,

  • offene Außentüren,

  • ausgefallene Alarmanlagen,

  • verletzte Personen,

  • Gewalt oder Bedrohung,

  • erhebliche technische Störungen.

In solchen Situationen folgt der Sicherheitsmitarbeiter zuerst der Alarm- und Dienstanweisung. Die elektronische Dokumentation erfolgt anschließend oder parallel, wenn dadurch keine notwendige Maßnahme verzögert wird.

NFC im Vergleich zu anderen Kontrolltechniken

Neben NFC können weitere Technologien zur Kontrolle eingesetzt werden.

Dazu gehören:

  • Strichcodes,

  • zweidimensionale Codes,

  • Funkkennzeichnungen,

  • satellitengestützte Standorterfassung,

  • elektronische Schlüsselkontakte,

  • feste Kontrollgeräte.

NFC besitzt den Vorteil, dass der Mitarbeiter das Gerät sehr nah an den Kontrollpunkt halten muss. Dadurch wird der Standort genauer bestätigt als bei einer Erfassung aus größerer Entfernung.

Die geeignete Technik richtet sich nach Objekt, Umgebung und gewünschter Dokumentation.

Grenzen der Standorterfassung

Ein NFC-Punkt bestätigt lediglich die unmittelbare Nähe zum Erfassungspunkt. Er zeigt nicht automatisch:

  • welchen Weg der Mitarbeiter genommen hat,

  • ob alle Türen geprüft wurden,

  • ob der gesamte Raum kontrolliert wurde,

  • ob eine Gefahr richtig bewertet wurde,

  • ob der Mitarbeiter aufmerksam gearbeitet hat.

Deshalb müssen Kontrollpunkte mit klaren Arbeitsanweisungen verbunden werden.

Beispiel:

„NFC-Punkt Nordtor erfassen, Torverschluss prüfen, Zaun links und rechts kontrollieren, Beleuchtung überprüfen und Auffälligkeiten melden.“

Schutz vor Manipulation

Kontrollpunkte müssen so angebracht werden, dass sie nicht leicht entfernt, ausgetauscht oder kopiert werden können.

Mögliche Schutzmaßnahmen sind:

  • feste Montage,

  • eindeutige Systemkennung,

  • regelmäßige Funktionsprüfung,

  • geschützte Platzierung,

  • Meldung ungewöhnlicher Erfassungen,

  • Prüfung auffällig kurzer Rundgänge,

  • Begrenzung der Benutzerrechte.

Werden Kontrollpunkte fotografiert oder kopiert, darf dies nicht automatisch eine gültige Ortsbestätigung ermöglichen.

Datenschutz und Mitarbeiterkontrolle

Elektronische Kontrollsysteme erfassen auch Leistungs- und Bewegungsdaten von Sicherheitsmitarbeitern. Deshalb muss die Nutzung transparent und auf den erforderlichen Zweck beschränkt sein.

Zu regeln sind unter anderem:

  • Zweck der Datenerfassung,

  • erfasste Informationen,

  • berechtigte Empfänger,

  • Speicherdauer,

  • Auswertung,

  • Zugriffsschutz,

  • Umgang mit Auffälligkeiten,

  • Löschung der Daten.

Das System soll die Sicherheitsleistung nachweisen und nicht zur unbegrenzten Überwachung von Mitarbeitern eingesetzt werden.

Schutz der Kundendaten

Kontrollberichte können sensible Informationen über ein Objekt enthalten.

Dazu gehören:

  • Lage besonders gefährdeter Zugänge,

  • technische Störungen,

  • Kontrollzeiten,

  • Alarmwege,

  • Sicherheitsmängel,

  • Namen von Ansprechpartnern,

  • Fotos interner Bereiche.

Diese Daten müssen geschützt übertragen und gespeichert werden. Der Zugriff wird auf berechtigte Personen beschränkt.

Funktion ohne Netzverbindung

In Kellern, Technikräumen oder abgelegenen Außenanlagen kann die Datenverbindung fehlen. Ein geeignetes System kann die Erfassung vorübergehend auf dem Dienstgerät speichern und später übertragen.

Trotz fehlender Verbindung sollte der Mitarbeiter:

  • Kontrollpunkte erfassen,

  • dringende Vorfälle über verfügbare Kommunikationsmittel melden,

  • Systemstörungen dokumentieren,

  • Daten nach Wiederherstellung der Verbindung übertragen.

Ein Notfall darf nicht allein über die Anwendung gemeldet werden, wenn keine sichere Verbindung besteht.

Verhalten bei technischem Ausfall

Fällt das Gerät oder das System aus, muss der Kontrollgang trotzdem durchgeführt werden.

Als Ersatz können dienen:

  • schriftliches Kontrollformular,

  • telefonische Meldung,

  • Funkmeldung,

  • manuelle Zeiterfassung,

  • nachträglicher Eintrag mit eindeutiger Kennzeichnung.

Ein technischer Ausfall muss unverzüglich der Einsatzleitung gemeldet werden. Nachträgliche Einträge dürfen nicht so dargestellt werden, als seien sie automatisch zum ursprünglichen Zeitpunkt erfasst worden.

Auswertung der Kontrollzeiten

Die erfassten Daten ermöglichen eine strukturierte Auswertung.

Geprüft werden können:

  • Vollständigkeit der Rundgänge,

  • durchschnittliche Rundgangsdauer,

  • ausgelassene Kontrollpunkte,

  • häufige technische Störungen,

  • wiederkehrende Schäden,

  • besonders auffällige Bereiche,

  • Reaktionszeiten auf Meldungen.

Die Auswertung kann zeigen, ob Kontrollstrecken angepasst oder zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen erforderlich sind.

Keine unrealistischen Kontrollvorgaben

Eine Kontrollstrecke muss in der vorgesehenen Zeit sicher durchführbar sein. Werden zu viele Punkte in einem zu kurzen Zeitraum verlangt, entsteht Zeitdruck und die Qualität der Kontrolle nimmt ab.

Bei der Planung werden berücksichtigt:

  • Laufwege,

  • Treppen und Höhenunterschiede,

  • Größe des Geländes,

  • notwendige Prüfhandlungen,

  • Witterung,

  • Fahrzeugverkehr,

  • Gefahrenbereiche,

  • parallele Aufgaben,

  • mögliche Störungen.

Sicherheit und gründliche Kontrolle haben Vorrang vor einer möglichst hohen Anzahl elektronischer Bestätigungen.

Einweisung der Sicherheitsmitarbeiter

Vor dem ersten Einsatz benötigt jeder Mitarbeiter eine genaue Einweisung.

Dazu gehören:

  • Lage der Kontrollpunkte,

  • sichere Laufwege,

  • vorgeschriebene Prüfungen,

  • Nutzung des Geräts,

  • Erstellung von Mängelmeldungen,

  • Verhalten bei ausgelassenen Punkten,

  • Sofortmeldungen,

  • Datenschutz,

  • Ersatzverfahren bei Systemausfall.

Die Einweisung wird dokumentiert und bei Änderungen der Strecke wiederholt.

Individuelle Einrichtung für jedes Objekt

Ein universeller Kontrollplan ist nicht für jedes Objekt geeignet. WachPro Security richtet Kontrollstrecken entsprechend der tatsächlichen Aufgabe ein.

Dabei werden festgelegt:

  • Anzahl der Kontrollpunkte,

  • Bezeichnung der Bereiche,

  • Reihenfolge oder freie Strecke,

  • Kontrollzeitfenster,

  • notwendige Zusatzprüfungen,

  • Sofortmeldungen,

  • Berichtsempfänger,

  • Auswertungsrhythmus,

  • Ersatzverfahren.

Bei Veränderungen am Objekt wird die Kontrollstrecke angepasst.

Einsatzbereiche in Aachen und NRW

WachPro Security kann elektronische Kontrollsysteme bei verschiedenen Bewachungsleistungen einsetzen.

Dazu gehören:

  • Objektschutz,

  • Baustellenbewachung,

  • Werkschutz,

  • Revierdienst,

  • Brandwache,

  • Schließdienst,

  • Hotelbewachung,

  • Klinikbewachung,

  • Logistikschutz,

  • Behördenbewachung,

  • Schutz kritischer Infrastrukturen.

Mögliche Einsatzregionen sind Aachen, Heinsberg, Hückelhoven, Geilenkirchen, Düren, Mönchengladbach, Düsseldorf, Köln, Bonn und weitere Orte in Nordrhein-Westfalen.

WachPro Security kontaktieren

Sie möchten Kontrollgänge transparent dokumentieren und jederzeit nachvollziehen können, wann wichtige Bereiche überprüft wurden? WachPro Security plant eine individuelle Kontrollstrecke mit elektronischen NFC-Kontrollpunkten und objektbezogenen Prüfaufgaben.

Telefon: 0151 56856098

E-Mail: info@wachprosecurity.de

Internetseite: www.wachprosecurity.de

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein NFC-Kontrollpunkt?

Ein NFC-Kontrollpunkt ist ein elektronischer Informationsträger, der an einem festgelegten Kontrollbereich angebracht wird. Ein Sicherheitsmitarbeiter erfasst ihn mit einem geeigneten Gerät.

Welche Daten werden gespeichert?

Je nach System werden Kontrollort, Datum, Uhrzeit, Mitarbeiterkennung und besondere Feststellungen erfasst.

Beweist ein NFC-Punkt, dass der gesamte Bereich kontrolliert wurde?

Nein. Er bestätigt, dass das Erfassungsgerät am Kontrollpunkt war. Welche zusätzlichen Prüfungen durchgeführt werden müssen, regelt die Dienstanweisung.

Funktioniert das System ohne mobile Datenverbindung?

Viele Systeme können die Erfassung vorübergehend speichern und später übertragen. Dringende Ereignisse müssen trotzdem über ein verfügbares Kommunikationsmittel gemeldet werden.

Was passiert, wenn ein Kontrollpunkt fehlt?

Der fehlende Punkt wird geprüft und begründet. Ein Bereich kann beispielsweise gesperrt oder das Kontrollgerät technisch gestört gewesen sein.

Können Schäden direkt dokumentiert werden?

Ja. Beschreibungen und dienstlich erforderliche Fotos können dem jeweiligen Kontrollpunkt zugeordnet werden.

Werden Mitarbeiter durch NFC dauerhaft überwacht?

NFC erfasst die Bestätigung bestimmter Kontrollpunkte. Umfang, Zweck, Zugriff und Speicherdauer der Daten müssen klar geregelt sein.

Können bestehende Kontrollstrecken angepasst werden?

Ja. Wenn sich Gebäude, Gefahren oder betriebliche Abläufe verändern, können Kontrollpunkte ergänzt, verschoben oder entfernt werden.

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